{"id":17169,"date":"2024-12-12T07:00:00","date_gmt":"2024-12-12T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ea-rlp.de\/?p=17169"},"modified":"2024-12-12T07:00:00","modified_gmt":"2024-12-12T06:00:00","slug":"gemeinsam-gegen-einsamkeit-projekt-digitale-nachbarn-bringt-menschen-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.ea-rlp.de\/index.php\/2024\/12\/12\/gemeinsam-gegen-einsamkeit-projekt-digitale-nachbarn-bringt-menschen-zusammen\/","title":{"rendered":"Gemeinsam gegen Einsamkeit \u2013 Projekt \u201eDigitale Nachbarn\u201c bringt Menschen zusammen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweibr\u00fccken \u2013 Wie k\u00f6nnen digitale Sprachassistenten \u00e4ltere Menschen im Alltag unterst\u00fctzen und ihre Einsamkeit verringern? Im Modellprojekt \u201eDigitale Nachbarn\u201c untersuchten die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz (EA), der Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der DRK-Kreisverband S\u00fcdwestpfalz und das Fraunhofer-Institut IESE genau diese Frage. In Zweibr\u00fccken-Ixheim testeten Senioren den Sprachassistenten Alexa in ihrem Alltag.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ea-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/19-digital-newsletter.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17171\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vernetzung im Quartier durch digitale Sprachassistenten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Digitale Sprachassistenten wie Alexa von Amazon reagieren auf gesprochene Befehle. Sie k\u00f6nnen Informationen bereitstellen, Aufgaben ausf\u00fchren oder mit den Nutzern kommunizieren. Sie sind in Smartphones, Autos oder intelligenten Lautsprechern verbaut. Einer dieser intelligenten Lautsprecher ist der \u201eEcho\u201c, auf dem der Sprachassistent Alexa l\u00e4uft. Im Projekt \u201eDigitale Nachbarn\u201c wurden den Teilnehmern \u201eEchos\u201c mit einem Bildschirm zur Verf\u00fcgung gestellt, um auch Videotelefonie zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel des Projekts war es, herauszufinden, ob solche Sprachassistenten soziale Kontakte st\u00e4rken, Einsamkeit verringern und Senioren unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, ein selbstbestimmtes Leben zu Hause zu f\u00fchren. Gerade f\u00fcr \u00e4ltere Menschen, die oft weniger mobil oder technisch unerfahren sind, bieten Sprachassistenten einen einfachen Zugang zu digitalen Angeboten. Sprechen bleibt auch im hohen Alter eine intuitive F\u00e4higkeit, die hier gezielt genutzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da viele Nutzer nicht zwischen Ger\u00e4t (dem intelligenten Lautsprecher) und Software (Sprachassistent) unterscheiden, wird im Folgenden f\u00fcr den Echo der Begriff \u201eAlexa-Ger\u00e4t\u201c verwendet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung des Projektes<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Senioren verlieren mit der Zeit Kontakte in ihrem Umfeld. Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen oder weit entfernte Wohnorte von Freunden und Familienmitgliedern erschweren den Austausch. Diese Isolation kann dazu f\u00fchren, dass wichtige Netzwerke zur Bew\u00e4ltigung des Alltags wegbrechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt \u201eDigitale Nachbarn\u201c von Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, dem Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), dem DRK-Kreisverband S\u00fcdwestpfalz und dem Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering (IESE), das 2018 begann und bis 2024 lief, setzte genau hier an. Es untersuchte, wie Sprachassistenten wie Alexa dabei helfen k\u00f6nnen, Einsamkeit zu reduzieren und \u00e4ltere Menschen digital zu vernetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Teilnehmer des Modellprojekts waren alle \u00fcber 75 Jahre alt und hatten keine Vorerfahrung mit der digitalen Welt. Sie wurden vom DRK-Kreisverband S\u00fcdwestpfalz intensiv begleitet: Die Mitarbeiter halfen nicht nur bei der Einf\u00fchrung der Sprachassistenten, sondern unterst\u00fctzten die Senioren auch mit Gruppentreffen, in denen sie gemeinsam Funktionen entdeckten und sich austauschten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz fasste die Projektergebnisse in einer <a href=\"https:\/\/ea-rlp.de\/digitale-nachbarn\/\">Brosch\u00fcre<\/a> zusammen, die im September 2024 ver\u00f6ffentlicht wurde. Diese zeigt, wie das Projekt umgesetzt werden kann, und gibt praktische Hinweise, wenn man \u00e4hnliche \u201edigitale Nachbarschaften\u201c aufbauen m\u00f6chte. Erg\u00e4nzt wird die Brosch\u00fcre durch eine anschauliche Erz\u00e4hlung \u00fcber drei fiktive Senioren, die sich mithilfe von Alexa vernetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Mitte 2024 wird das Folgeprojekt \u201eGemeinsam Digital Zweibr\u00fccken\u201c vom \u00f6rtlichen Roten Kreuz durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie funktioniert es?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Organisation vor Ort lag beim DRK-Kreisverband S\u00fcdwestpfalz. Zu den Aufgaben geh\u00f6rte zun\u00e4chst die Suche nach Teilnehmern. Da die Zielgruppe \u00e4lterer Menschen oft nicht online unterwegs ist, wurde auf digitale Kan\u00e4le verzichtet. Stattdessen informierten die Projektverantwortlichen \u00fcber die lokale Presse, Amtsbl\u00e4tter, Vereinsbriefe und Gemeindebl\u00e4tter sowie mit Flyern, die direkt in die Briefk\u00e4sten verteilt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders wichtig war der pers\u00f6nliche Kontakt \u00fcber den bestehenden Quartierstreff des DRK. Dort fanden Informationsveranstaltungen statt, bei denen Fragen zum Projekt beantwortet wurden. Dabei konnten auch Bedenken von Angeh\u00f6rigen gekl\u00e4rt werden. Auf diese Weise gelang es, zun\u00e4chst rund zehn Senioren als Teilnehmer zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im n\u00e4chsten Schritt erhielten die teilnehmenden Senioren einen Internetanschluss und jeweils ein Alexa-Ger\u00e4t. Regelm\u00e4\u00dfige \u201eKaffeerunden\u201c im Quartierstreff dienten dem Erfahrungsaustausch untereinander und mit den Projektmitarbeitern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Schwerpunkt lag auf der Videotelefonie: Geplante und spontane Videoanrufe zwischen den Teilnehmern und ihren Angeh\u00f6rigen bzw. Projektmitarbeitern halfen, die Technologie schrittweise in den Alltag einzubinden. Auch weitere Funktionen wie Musik, Wettervorhersagen und Erinnerungen (zum Beispiel: \u201eAlexa, erinnere mich morgen um 8 Uhr daran, meine Medikamente zu nehmen.\u201c) wurden gerne genutzt. Besonders innovativ war die Integration von Gottesdiensten sowie lokaler Nachrichten, die \u00fcber Ehrenamtliche des DRK bereitgestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer innovativer Ansatz war die Bereitstellung lokaler Nachrichten. Ehrenamtliche Helfer des DRK arbeiteten mit den Zeitungen Rheinpfalz und Pf\u00e4lzischer Merkur zusammen, um Inhalte wie lokale Nachrichten \u00fcber die Alexa-Ger\u00e4te abrufbar zu machen. Dies wurde durch ein technisches System des Fraunhofer IESE erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ea-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/digitale-nachbarn-broschuere-1280x960.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-17170\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat im September 2024 die Ergebnisse des Projektes in einer Brosch\u00fcre zusammengefasst. So haben Interessierte eine Hilfestellung ein vergleichbares Projekt umzusetzen. Die Brosch\u00fcre ist auch <\/em><a href=\"https:\/\/ea-rlp.de\/digitale-nachbarn\/\"><em>online abrufbar<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was hat sich durch das Projekt ge\u00e4ndert?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Senioren wurde das Alexa-Ger\u00e4t schnell ein selbstverst\u00e4ndlicher Teil ihres Alltags. Es spielte Musik und Nachrichten, beantwortete Fragen und unterst\u00fctzte dabei, den Tag zu organisieren. Viele Teilnehmer fanden so einen einfachen Einstieg in die digitale Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der praktischen Unterst\u00fctzung machten die Sprachassistenten den Alltag auch unterhaltsamer. Die Senioren nutzten die regelm\u00e4\u00dfigen \u201eKaffeerunden\u201c, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Diese Treffen boten Gelegenheit, neue Funktionen gemeinschaftlich zu entdecken und machten das Projekt zu einem sozialen Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein besonderer Mehrwert war die M\u00f6glichkeit der Videotelefonie. Sie erlaubte es, mit Angeh\u00f6rigen oder anderen Teilnehmern in Kontakt zu bleiben. Dies machte sich besonders w\u00e4hrend der Corona-Pandemie bemerkbar, als pers\u00f6nliche Treffen stark eingeschr\u00e4nkt waren. Die Sprachassistenten trugen in dieser Zeit dazu bei, Isolation zu verringern und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt zeigte, dass digitale Sprachassistenten nicht nur n\u00fctzliche Alltagshelfer sind, sondern auch helfen k\u00f6nnen, Einsamkeit zu bek\u00e4mpfen und die soziale Teilhabe zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat die Erfahrungen aus dem Projekt in einer <a href=\"https:\/\/ea-rlp.de\/digitale-nachbarn\/\">Brosch\u00fcre<\/a> zusammengefasst. Diese dient als Anleitung daf\u00fcr, wenn man \u00e4hnliche Projekte in der eigenen Umgebung starten m\u00f6chte, um Senioren besser in die digitale Welt zu integrieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">So wurde es gemacht<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ziel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt \u201eDigitale Nachbarn\u201c verfolgte das Ziel, herauszufinden, wie \u00e4ltere Menschen von digitalen Sprachassistenten wie Alexa profitieren k\u00f6nnen. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob diese technischen Helfer den Alltag erleichtern, soziale Kontakte st\u00e4rken und ein l\u00e4ngeres, selbstbestimmtes Leben zu Hause erm\u00f6glichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorgehen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt wurde in Zweibr\u00fccken-Ixheim durch den Kreisverband S\u00fcdwestpfalz des Deutschen Roten Kreuzes umgesetzt. Dadurch konnte auf bereits vorhandene Strukturen einer Hilfsorganisation zur\u00fcckgegriffen werden. Ehrenamtliche Helfer unterst\u00fctzten die Umsetzung, und der Quartierstreff des DRK diente als zentraler Ort f\u00fcr Informationsveranstaltungen und Gruppentreffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um Teilnehmer zu gewinnen, war gezielte \u00d6ffentlichkeitsarbeit entscheidend. Das Projekt wurde \u00fcber lokale Kan\u00e4le wie Amtsbl\u00e4tter, Zeitungen, Gemeindebriefe und Flyer bekannt gemacht. Dar\u00fcber hinaus fanden Veranstaltungen im Quartierstreff statt, bei denen offene Fragen gekl\u00e4rt und auch Angeh\u00f6rige informiert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Teilnehmer erhielten einen Internetanschluss sowie ein Alexa-Ger\u00e4t, das mit Unterst\u00fctzung des DRK in ihren Wohnungen eingerichtet wurde. Die Ger\u00e4te wurden vor Ort getestet, um sicherzustellen, dass sie problemlos funktionierten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiger Bestandteil des Projekts waren die regelm\u00e4\u00dfigen Gruppentreffen, die w\u00f6chentlich im DRK-Quartierstreff stattfanden. W\u00e4hrend dieser Treffen lernten die Senioren den Umgang mit den Ger\u00e4ten und konnten ihre Erfahrungen und Erkenntnisse miteinander teilen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Umgang mit der Videotelefonie wurden die Senioren praxisnah geschult. Die Projektmitarbeitenden f\u00fchrten spontane und geplante Videoanrufe mit den Teilnehmern durch, um sie schrittweise an die Technik zu gew\u00f6hnen. Auch Angeh\u00f6rige wurden hier einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fraunhofer IESE begleitete das Projekt wissenschaftlich. In der ersten Phase (bis 2020) nahmen die Experten an einigen Gruppentreffen teil, f\u00fchrten Interviews und analysierten anonymisierte Daten zur Ger\u00e4tenutzung. Dar\u00fcber hinaus entwickelte das Fraunhofer-Team zus\u00e4tzliche Softwarel\u00f6sungen, um die Funktionen der Alexa-Ger\u00e4te auf die Bed\u00fcrfnisse der Senioren zuschneiden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aufwand<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modellprojekt lief \u00fcber sechs Jahre und erforderte insbesondere in der Anfangsphase einen h\u00f6heren Aufwand an Zeit, Personal und finanziellen Mitteln. Besonders kosten- und zeitintensiv waren die Anschaffung der Alexa-Ger\u00e4te und die Einrichtung von Internetanschl\u00fcssen in den Wohnungen der Teilnehmer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Umsetzung vor Ort stellte das DRK eine Projektkoordinatorin sowie ein Team aus mehreren ehrenamtlichen Helfern bereit. Au\u00dferdem wurde ein technischer Support eingerichtet, um bei technischen Problemen schnell reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verantwortliche<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz initiierte das Projekt, \u00fcbernahm die Steuerung und koordinierte die Zusammenarbeit der beteiligten Partner.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unterst\u00fctzte die Projektstruktur und steuerte das Projekt mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor Ort im Stadtteil Zweibr\u00fccken-Ixheim war der DRK-Kreisverband S\u00fcdwestpfalz federf\u00fchrend. Sein Team organisierte die Gruppentreffen, betreute die Teilnehmer und schulte sie im Umgang mit den Alexa-Ger\u00e4ten. Zudem stellte der Kreisverband eine Projektkoordinatorin, die als zentrale Ansprechpartnerin vor Ort fungierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering (IESE) unterst\u00fctzte das Projekt durch wissenschaftliche Begleitung und die Entwicklung technischer L\u00f6sungen. Das Team analysierte anonymisierte Ger\u00e4tedaten und optimierte die Funktionen der Sprachassistenten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erfolgsfaktoren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vertrauensvolle Begleitung durch die Projektkoordinatorin und ihr Team schuf eine offene Atmosph\u00e4re, die den Senioren half, \u00c4ngste vor neuer Technik abzubauen. Viele Teilnehmer waren zudem interessiert und neugierig, die Sprachassistenten auszuprobieren. Dies f\u00f6rderte den gegenseitigen Austausch w\u00e4hrend der Gruppentreffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders die w\u00f6chentlichen Kaffeerunden waren wichtig, da sie Raum f\u00fcr Kommunikation und gemeinsame Lernerfahrungen boten. Auch w\u00e4hrend der Corona-Pandemie leistete das Projekt einen besonderen Beitrag, da durch die Technologie Kontakte aufrechterhalten wurden, die ansonsten nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stolpersteine<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wesentlicher Stolperstein war die anf\u00e4ngliche Skepsis von Angeh\u00f6rigen. Viele standen der eingesetzten Technologie, insbesondere in Bezug auf Datenschutz, kritisch gegen\u00fcber. Diese Unsicherheiten wurden gezielt durch Informationsveranstaltungen und Informationsmaterial adressiert. So konnten Fragen zu Datensicherheit und Nutzungsm\u00f6glichkeiten fr\u00fchzeitig gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktive Einbindung der Angeh\u00f6rigen war ein weiterer wichtiger Schritt, um Vorbehalte abzubauen. Besonders hilfreich war es, dass sie die M\u00f6glichkeit bekamen, selbst Videotelefonate mit den Projektteilnehmern durchzuf\u00fchren. Diese positiven Erfahrungen und der direkte Nutzen st\u00e4rkten das Vertrauen in die Sprachassistenten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ansprechpartner<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollten Sie Fragen zum Projekt haben, k\u00f6nnen Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">DRK-Kreisverband S\u00fcdwestpfalz<br>Frau Petra Zur \/ Herr Nico Lipps<br>c\/o DRK-Quartierszentrum<br>Allensteinstra\u00dfe 25a<br>66482 Zweibr\u00fccken<br><a href=\"mailto:info@DRK-gemeinsam.digital\">info@DRK-gemeinsam.digital<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>F\u00fcr die Redaktion des Digital-Newsletters ist die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e. V. verantwortlich.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der &#8222;Digital-Newsletter&#8220; wird unterst\u00fctzt von:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ea-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Logos-KA-DD-1280x427.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-14907\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ea-rlp.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Logos-MdI-MASTD-1280x427.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-14908\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Teile dieses Artikels wurden auf Basis von \u00c4nderungsvorschl\u00e4gen einer KI-Assistentin \u00fcberarbeitet, um den Text pr\u00e4ziser und lesefreundlicher zu gestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweibr\u00fccken \u2013 Wie k\u00f6nnen digitale Sprachassistenten \u00e4ltere Menschen im Alltag unterst\u00fctzen und ihre Einsamkeit verringern? 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