{"id":453,"date":"2017-04-29T14:21:34","date_gmt":"2017-04-29T12:21:34","guid":{"rendered":"https:\/\/ea-rlp.de\/wpea\/?p=453"},"modified":"2017-04-29T14:21:34","modified_gmt":"2017-04-29T12:21:34","slug":"digitale-doerfer-phase-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neu.ea-rlp.de\/index.php\/2017\/04\/29\/digitale-doerfer-phase-2\/","title":{"rendered":"Digitale D\u00f6rfer &#8211; Phase 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Unser Projekt \u201eDigitale D\u00f6rfer\u201c startete im Sommer 2015 mit dem Ziel die Digitalisierung zu nutzen, um aktuelle und zuk\u00fcnftige Herausforderungen des Lebens im l\u00e4ndlichen Raum zu meistern. Seitdem entstehen Konzepte und L\u00f6sungen, die sich dem Thema in ganzheitlicher Betrachtung widmen. Denn wir sind \u00fcberzeugt: Die Digitalisierung birgt hier gro\u00dfe Chancen. Aus der ersten Phase <a href=\"https:\/\/ea-rlp.de\/digitale-doerfer-phase-1\/\">&#8222;Digitale D\u00f6rfer &#8211; Digitale Nachbarschaftshilfe&#8220;<\/a> sind bereits einige Anwendungen hervorgegangen. Der Schwerpunkt lag dort bei der Nahversorgung und dem Ehrenamt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digitale D\u00f6rfer mit neuen Schwerpunkten<\/h3>\n\n\n\n<p>Mit der \u00dcbergabe der F\u00f6rderbescheide am 24. April 2017 durch den Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, geht das Projekt in die zweite Runde. Zu den Schwerpunkten z\u00e4hlen dabei weiterhin Dienste zur Vernetzung der Gemeinschaft und Pilotanwendungen. Aber auch Living Labs vor Ort in den Gemeinden und das Bestreben die Anwendungen in die Breite zu bringen, damit noch mehr Kommunen von den Digitalen D\u00f6rfern profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Testl\u00e4ufe &#8211; Workshops &#8211; Wissenschaft<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"bodytext\">Dazu ist &#8222;Digitale D\u00f6rfer 2.0&#8220; ist in drei Bereiche gegliedert:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"bodytext\"><span style=\"color: #999999;\"><strong><span style=\"color: #993300;\"><span style=\"color: #000000;\">Living Labs.<\/span> <\/span><\/strong><\/span>Die Testregionen k\u00f6nnen in der Planungsphase erneut eigene W\u00fcnsche und Ideen einflie\u00dfen lassen, sodass im Projekt ausschlie\u00dflich konkrete Problemlagen vor Ort betrachtet werden. Das Vorgehen ist dabei so geplant, dass die B\u00fcrger die Pilotanwendungen vor Ort in den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reallabor\">Living Labs<\/a> nutzen k\u00f6nnen. M\u00f6gliche Themen befassen sich mit digitalen L\u00f6sungen in den Bereichen Kommunikation, Dorfleben und mobile Angebote im l\u00e4ndlichen Raum. Die Ideen gehen auch in Richtung dezentraler Dienste im Sinne eines &#8222;Dorfzentrums 2.0&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><b>Strategieworkshops. <\/b>Die Erkenntnisse aus den Testregionen sollen keinesfalls nur dort bleiben. Das Angebot einer Reihe von Strategieworkshops wird sich an alle interessierten Kommunen in Rheinland-Pfalz wenden, als Hilfestellung und Impulsgeber f\u00fcr engagierte Teilnehmer, die sich in diese Richtung weiterentwickeln m\u00f6chten. So profitieren alle von dem Projekt. Der erste Workshop ist f\u00fcr Oktober 2017 geplant.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Potenzialstudie. <\/strong>Zur Einsch\u00e4tzung zuk\u00fcnftiger Herausforderungen, haben wir das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering (IESE) mit einer Studie beauftragt. Sie erscheint im Herbst 2017 unter dem Titel &#8222;Potenziale der Digitalisierung in der Kommunalentwicklung am Beispiel von Rheinland-Pfalz&#8220;. Als Zukunftsstudie wird darin untersucht, wie sich das kommunale Leben bis zu den Jahren 2025\/2030 ver\u00e4ndern wird und welche Potenziale sich daraus ergeben. Ver\u00f6ffentlicht wird sie einerseits vom Fraunhofer Institut, aber auch &#8211; zusammen mit weiteren Beitr\u00e4gen zur Zukunft des digitalen Dorfers &#8211; in einem Buchprojekt, das wir dieses Jahr pr\u00e4sentieren werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sinnvolle und pragmatische Nutzung von Digitalisierung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"bodytext\">&#8222;Es ist eines unserer Markenzeichen in Rheinland-Pfalz, dass wir Spitzenforschung mit den Bed\u00fcrfnissen vor Ort verkn\u00fcpfen, so wie bei den &#8218;Digitalen D\u00f6rfern'&#8220;, erl\u00e4uterte der rheinlandpf\u00e4lzische Innenminister Roger Lewentz. Die zweite Phase &#8222;Digitale D\u00f6rfer 2.0&#8220; wird vom Innenministerium im Zeitraum 2017 bis 2019 gef\u00f6rdert. Die Verbandsgemeinden erhalten zusammen 360.000 Euro. Die Forschung des <strong>Fraunhofer IESE<\/strong> wird mit 1,35 Mio. Euro unterst\u00fctzt. Das Institut stellt einen Betrag in \u00e4hnlicher H\u00f6he gegen\u00fcber. Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz bringt sich mit 100.000 Euro Personalkosten ein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digitalisierung ist nicht L\u00f6sung, sondern Instrument<figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-490\" src=\"https:\/\/ea-rlp.de\/wpea\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/DigitaleDo\u2560\u00earfer_Icon-04-295x300.png\" alt=\"\" width=\"295\" height=\"300\"><\/figure><\/h3>\n\n\n\n<p>&#8222;Dass wir sowohl thematisch wie in der Projektorganisation auf dem richtigen Weg sind, zeigt sich einerseits am gro\u00dfen Interesse <a href=\"http:\/\/digitales-dorf.bayern\/\">anderer Bundesl\u00e4nder<\/a>, die &#8218;Digitalen D\u00f6rfer&#8216; zu kopieren und andererseits am gro\u00dfen Engagement der B\u00fcrgerschaft vor Ort&#8220;, so Minister Lewentz.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine wesentliche Erkenntnis f\u00fcr die Arbeit des Ministeriums sei es, dass Digitalisierung nicht die L\u00f6sung, sondern ein wichtiges Instrument der Kommunalentwicklung werde, das immer das Engagement in den \u00f6rtlichen Verwaltungen voraussetze. &#8222;Entscheidend wird daher am Ende auch nicht sein, m\u00f6glichst viele, technisch herausragende L\u00f6sungen zu haben, sondern sie mit den Menschen, zu ihrem Nutzen, umzusetzen&#8220;, so Lewentz bei der \u00dcbergabe der F\u00f6rderbescheide.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehr zum Projekt finden Sie auf der Projektwebsite <span style=\"color: #999999;\"><a style=\"color: #999999;\" href=\"https:\/\/www.digitale-doerfer.de\/\">digitale-doerfer.de<\/a><\/span><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zu weiteren Beitr\u00e4gen zum Thema Digitale D\u00f6rfer geht es <span style=\"color: #999999;\"><a style=\"color: #999999;\" href=\"https:\/\/ea-rlp.de\/category\/digitale-doerfer\/\">hier entlang<\/a><\/span><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das war <span style=\"color: #999999;\"><a style=\"color: #999999;\" href=\"https:\/\/ea-rlp.de\/digitale-doerfer-phase-1\/\">Phase 1<\/a><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>[WPSM_INFOBOX id=518]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Projekt \u201eDigitale D\u00f6rfer\u201c startete im Sommer 2015 mit dem Ziel die Digitalisierung zu nutzen, um aktuelle und zuk\u00fcnftige Herausforderungen des Lebens im l\u00e4ndlichen Raum zu meistern. 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